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"Die Fans zahlen für so eine Scheiße auch noch Geld."
(Rene Adler nach einem 1:5)
» Gegen die USA ganz nah am Torerfolg 16.07.2011
Mirco Born wieder zurück in Rütenbrock

Mirco Born in Rütenbrock begrüßt: Herzlicher Empfang: Mirco Born wurde nach seiner Rückkehr von (v. l) Andre Schnettberg, Theo Schnettberg, Josef Brand, Horst Knoll und seinem Jugendtrainer Hermann Schnettberg vom VfL Rütenbrock begrüßt

„Es war unbeschreiblich“, sagt der Rütenbrocker nach seiner Rückkehr mit einem Lächeln im Gesicht. Schon 90 Minuten vor dem Anpfiff des kleinen Finales um den 3. Platz bei der Junioren-Fußballweltmeisterschaft seien viele Plätze in der legendären Arena in Mexiko-Stadt besetzt gewesen. Verunsichert haben ihn die Zuschauer nicht. „Das motiviert einen noch mehr“, so der 17-Jährige. Zumal die Mexikaner auch dem deutschen Team statt den Brasilianern die Daumen gedrückt hätten.

Zu einem Einsatz kam Born beim 4:3 gegen Brasilien nicht mehr. Traurig, dass er nur rund 50 Minuten während des Turniers gespielt hat, ist der freundliche Nationalspieler nicht. Klar hätte er gern öfter auf dem Platz gestanden. „Aber ich gehöre immerhin zu den 21 besten Deutschen“, ist Born selbstbewusst. Er gehöre nicht nur zu den 21 Besten, er sei auch der erste emsländische Teilnehmer einer Fußball-Weltmeisterschaft, wie die Mitglieder seines Heimatvereins VfL Rütenbrock bei seiner Rückkehr betonen.

Daumen gedrückt habe er seinen Kollegen auch von der Bank aus. Was zähle, sei das Team – und das habe mit dem dritten Platz und der Bronzemedaille einen Achtungserfolg erreicht. Selbst DFB-Präsident Theo Zwanziger sagte auf dem Empfang in Frankfurt, dass er stolz auf die Jungs sei.

Ein besonderer Moment in Borns junger DFB-Karriere sei der Einsatz gegen die USA gewesen. Zehn Minuten vor Schluss sei er im Achtelfinale zu seinem zweiten Einsatz gekommen und rannte gleich auf das gegnerische Tor zu. Den Ball brachte er nicht im Netz der Amerikaner unter. Aber mit so einer Möglichkeit in eine Partie zu starten sei schon „geil“. Ausgewirkt hat sich seine vergebene Chance nicht – es ist beim 4:0-Endstand geblieben.

Bei dem ganzen WM-Trubel ging ein anderer wichtiger Tag im Leben des jungen Fußballers fast unter: sein 17. Geburtstag. „Eine kleine Torte hat es schon gegeben“, sagt Born. Die Mannschaft habe auch ein wenig zusammengesessen. Richtig gefeiert wurde aber nicht – schließlich stand zwei Tage später das Achtelfinale an. Die Party soll nun nachgeholt werden.

Born hat bis zum 1. August Urlaub. Dann steigt er bei Twente Enschede wieder ins Training ein. „Ich will mich empfehlen und dann in den erweiterten Kader der 1. und 2. Mannschaft kommen“, steckt er sich neue Ziele. Bis dahin zeugt die Bronze-Medaille von seinem WM-Erfolg.





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